Der verbale Anschlag menschlicher Massenverachtung
[…] Sie ist bereits die dickste Frau der Welt, doch das reicht Susanne Eman noch nicht. Die Mutter von zwei Kindern will so viel zulegen, wie sie nur kann. Momentan wiegt sie 330 Kilo und ist sehr ambitioniert: Eine Tonne Körpergewicht hat sie sich als Ziel gesteckt. […] Um die dickste Frau aller Zeiten zu werden, nimmt die Amerikanerin laut “The Sun” täglich 20.000 Kalorien zu sich. Ein typisches Abendessen bestehe aus zwölf gefüllten Tacos gefolgt von acht Kugeln Eiscreme und Schokoladenkuchen als Nachtisch. Neben den Hauptmahlzeiten verspeise sie als Zwischensnack jeden Tag eine Packung Kekse, eine große Packung Chips und drei Schinken-Käse-Sandwiches. […] Ihr monatlicher Supermarktbesuch dauere sechs bis acht Stunden. Mit Hilfe ihrer beiden Söhne fülle sie dabei ein halbes Dutzend Einkaufswägen mit Lebensmitteln. Ohne ihren Rollator könnte sie die Tour wohl kaum bewältigen. […] Dennoch ist Susanne Eman der Meinung, sie lebe gesund: Sie mache täglich Dehn- und Kraftübungen, damit ihr Körper stark genug bleibe, um das Gewicht zu tragen. […] Sie habe sich vorgenommen, so dick wie möglich zu werden, um der Welt zu zeigen, dass an Übergewicht nichts schlechtes sei. […] Arbeiten kann die alleinerziehende Mutter nicht – wegen ihres Übergewichts. […] Als sie vor zwei Jahren die 200-Kilo-Marke überschritt, habe sie plötzlich immer mehr Männer angezogen. Je mehr Gewicht sie zulege, umso zufriedener und attraktiver fühle sie sich. […]
ott sei Dank. Endlich verhungern die Afrikaner und deren Innen nicht mehr sinnlos in die Mittagshitze hinein, sondern wissen nun, wofür ihr Darben und Vegetieren gut ist. Und damit anderso sechs Einkaufswagen pro Monat von einer einzigen Person wieder ausgeschissen werden können, müssen eben ein paar Negerküsse über die Klippe springen. Hätte doch der nimmersatte Buschmann ihr alles wegfressen können.
Was soll´s auch. Die sind ohnehin so fett- wie nutzlos, dass sie keine mediale Beachtung mehr finden könnten. Zudem noch kalorienreduziert, und wer will das schon. Wer will ausgedünnt Knochenhäute sehen.
Das kennt man doch schon alles zur Genüge aus deutscher Berichterstattung. Speziell aus dem Hause der freimachenden Arbeit oder dem Buchenwäldchen mitteldeutscher Zwangsverschickung. Und der Inhaber negrider Rassenmerkmale muss heutzutage dafür nicht einmal mehr arbeiten, sondern kann ganz entspannt und nebenbei faul in der Sonne herumliegen und in aller Gemütlichkeit verhungern.
Somit sollten die sich etwas Neues einfallen lassen, um endlich wieder in Hochglanzmagazinen publik zu sein. Den Playboy zu füllen oder Riefenstahls Erben als muskellos gestähltes Jagdwild auf neuen Fotosafaris zu dienen. Einfach nur die Hautfarbe gewechselt zu haben ist zu wenig. Wenigstens eine neue Kollektion um die knochigen Hüften schwingen. Ein bisschen fundamentalistisch drohend mit der Faust herumklappern oder einfach weiterhin für den guten Zweck verrecken. Ist ja auch egal.
Hauptsache eine anständig hautgebleichte Amerikanerin kann ihrer heiligen Pflicht nachkommen. Nämlich dem Leben des »American Dream« Fressen als Protest gegen den Hunger auf Erden. Fressen als Mahnmal gegen die Überflussgesellschaft. Fressen als Anklage gegen die Überproduktion. Und anschließendes Ausscheißen als Botschaft für die Volksgesundheit. Das ist ein Zeichen, das ist ein Symbol. Da kommt kein Fotograf mit seinen Mitleids-Knipsereien heran. Mehr …