23ter Juni 2010 – Ich tröte, also bin ich

Schweigen über Schweigen. Warum, Wieso und vor allem Weshalb? Bin ich in ein Land ohne Stromanschluss ausgereist? Wurde ich bei einem Terrorangriff auf eine McDonalds-Filiale mit zerrissen? Eine Vergiftung durch BSE-Soja oder Gammeltofu? Oder stecke ich gar im WM-Fieber?
Mitnichten. Ich arbeite wieder. In Ordnung, definiere »Arbeit« Es ist keine kapitalbringende Tätigkeit, falls man das meint. Wie auch, wenn man sich nur für brotlose Künste interessiert und sogar lustig genug drauf ist den Spaß zu studieren. Aber um einmal ein geflügeltes Wort von mir aus Akademiezeiten zu reaktivieren: »Ich habe Prioritäten verlagert« Kenner meiner Person wissen nun was gemeint ist. Personen in Unkenntnis werden es bald wissen. Sofern sie jetzt nicht schon die Lust am Lesen verloren haben. Read more

Tag 4 – Dein Hassbuch

Photobucketrage an die Regie, warum sollte man Bücher besitzen, denen man eine derartige Sympathie entgegen bringt. Selbst die Schullektüre namhafter Langeweiler des Realismus, Naturalismus und der Klassik, durch die ich mich quälen durfte, wurde zwar schnell wieder vergessen…aber gehasst? Ehe belächelt. Sogar gegenüber den Vokabelbüchern aus Latein, Mittelhochdeutsch und Englisch bin ich milder gestimmt. Also welches Buch sollte ich hassen.
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Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Photobucketaben wir es jetzt Tag 3? Zumindest will ich das einmal so gelten und damit einen Kommentar zu meinem Lieblingsbuch folgen lassen. Allerdings wird es aber diesem Thema schwer. Nicht einmal nur kurzzeitig schwer, denn die anderen Kategorie machen es durch eben diese Misere nicht besser. Jeder der erkennen muss, dass die Masse der Bücher in der Wohnung dem Gewicht der restlichen Einrichtungsgegenstände gleichkommt, wird viele lieb gewonnene Bücher besitzen. Und wie soll man daraus das einzig liebste ziehen? Was sind die Maßstäbe? Aus der Not heraus wähle ich den Maßstab der Beeinflussung. Somit läuft die Wahl unter der Frage: Welches Buch beeinflusste mich als Amateurschriftsteller hinsichtlich dieses Karrierebestrebens. Auf Deutsch: Welches Buch animierte mich zum Schreiben (von mehr als Kurzgeschichten) und prägte meinen Stil.

Lewis Carroll – Alice im Wunderland/ Hinter den Spiegeln
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Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Photobucketer »A« schreibt muss auch »B« tippen. Und wer den Tag 1 beschreit, der sollte auch vor dem Tag 2 nicht halt machen. Da nun die paar Minuten Schlaf nicht als die Nachtruhe gewertet werden können, welche die Tage von einander trennt, definiere ich diese unchristliche Uhrzeit noch zum Tag 2 gehörend und belästige mit dem Buch, das ich als nächstes zu lesen gedenke:

Bastian Sick – Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Band 2-4
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Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest

Photobuckethrlich gesagt sind es zwei Bücher gleichzeitig. Welche so gleich und unterschiedlich sind, dass man im Grunde nur eine Rezension benötigt. Einerseits der neuste Band der fortlaufenden Buchreihe des »TV-Terminators« schlechthin. Band Zwei der Vier von »Kalkofes letzte Worte – Gemeinsam sind wir doof!«. Wem das jetzt unlogisch erscheint, dem sei gesagt: Band Zwei aus dem Hause Lappan. Davor erschienen schon zwei Bände im Eichborn-Verlag. Wovon, meines Wissens nach, Band Eins vergriffen ist. Tja schade, aber da ich diesen besitze, hält sich meine Trauer in Grenzen. Was soll ich aber sagen, man kann diesen Mann der Genialität bezichtigen oder sich fragen, wer den Scheiß überhaupt kauft. Ich gehöre zu den ersteren und hege gegenüber Herrn Kalkofe seit nunmehr 14 Jahren eine große Fanloyalität. Denn er ist einer der wenigen, von denen ich Neuerscheinungen ungesehen und unrezensiert bestelle. Somit trägt er sichtbar zu meiner Sammlung bei; von der Mattscheibe, über den Wixxer bis hin zu Onkel Hotte. Einzige sein Wirken beim Frühstyxradio ist bei mir nur durch die beiden Doppel-CDs »Kalk und Welk« registriert. Jedenfalls… da ich mit diesem Buch schon kurz vor dem Ende stehe, möchte ich eher auf das nebenhergelegte Druckwerk eingehen:

Sibylle Berg – Das war´s dann wohl
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31 Tage, 31 Bücher

Photobucketan merkt sofort, dass dieser Arbeitstitel auf diesen Monat zugeschnitten ist. Zumindest kann man eine gewisse Deckungsgleichheit zwischen den 31 Tagen für die 31 Bücher und den 31 Tagen des Monats Mai nicht leugnen. Allerdings ging ich mit dem Thema zu zimperlich um. Ist doch mein momentanes Zeitpensum durch Korrekturarbeiten knapp bemessen. Und so zögerte ich, mich dieses interessanten Themas anzunehmen.
Nun aber weckte der wachsende Artikel bei Salticus Feles doch nach und nach den Willen es dem gleichzutun. Somit beginne ich, der Deckungsgleichheit Willen, am 31. Tag des Monats mit meinen 31 Tagen der 31 Bücher. Read more

Musikalphabet

Photobucketie einen machen es vor, die anderen machen es nach. Ich war erstaunt so viele Stücke bei YouTube wiederzufinden. Denn gerade solch´ alte Klassiker wie Goethes Erbens Schatten oder Aurora Sutra, welche mir beim reinhören wieder die Atmosphäre meiner tiefsten Jugendzeit zurückholten, glaubte ich dort nicht zu finden. Ebenfalls überraschten mich die Funde von Herbst9 und Der Blaue Reiter. Mit anderen Worten, es gibt doch noch Nischen für außergewöhnliches. Mein Kompliment an diejenigen, die es dort platzierten. Read more

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