ch glaube nicht mehr, dass es der Gott der Herrlichkeit ist [...] auch nicht der Gott der Freude [...] vielleicht nicht einmal der Gott der Barmherzigkeit. Gott ist ein lauter Nichts. Ihn rührt kein Nun, noch Hier.
…die Rose von einst steht nur noch als Name. Uns bleiben nur nackte Namen.
So entwarf Umberto Ego die letzten Worte in seinem »Der Namen der Rose« Und auch wenn diese allzu trefflich diesen Roman abschließen und einen wieder in das Jetzt überleiten lassen, so kann ich mit diesen ebenso sicher die Aktivität der letzten Tage abstecken.
Zumindest die Aktivität innerhalb der letzten Tage. Waren diese doch keiner Pauschalproduktivität unterworfen. Sondern eher innerhalb der Geiselhaft unschöner Gedanken, deren Knechtschaft mir so unsagbar auf die Substanz geht. Mehr …