Archiv für Kategorie ‘Vegan-Wetteran’

Heute schon genüsslich genossen?

Photobucketomöglich liegt es am Wetter. Lädt doch die Sonne zum innehalten ein und lässt einen in den Wirbel der Wahrnehmung abtauchen, ohne wettergeschunden weiterzustapfen. Und was leitet die Wahrnehmung besser ein, als der Genuss.

Jener, der sich von sämtlichen Werbetafeln oder Produkten auf den Betrachter wirft und zu sofortiger Assoziation nötigt. Sich dessen Abstraktionsvermögen anbiedert und ihn zwingt, sich den versprochene Reiz der Wahrnehmung schlagartig einzubilden.

Genießen Sie den Sommer auf unseren Liegestühlen. In unseren Aufblaspools, in unserem Cabrio. In deren Stau oder überhaupt in dem zwangskultivierten Restgrün zwischen den Wohncontainern, auch als Parks verklärt.
Genießen Sie hier und genießen Sie da. Da muss man schon erfahrener und harttrainierter Pessimist sein, um bei der täglichen Dosis Genuss noch sein steinern depressives Gesicht zu wahren. Mehr …

Ich esse was, was du nicht siehst.

Photobucketm Zuge der Trainingseuphorie fing ich erneut an, meine Ernährung zu überdenken. Wobei mir im Grunde das Überdenken nicht sonderlich schwer fällt, da mein Futterverhalten völlig für die Katz ist…oder vor die Hunde gegangen war; je nach dem.

Ich weiß, welches fundamentale Grundgerüst die richtige Ernährung bildet und ich weiß auch, dass unverschämtes Fehlverhalten früher oder später geahndet wird. Dieses Wissen offenbarte sich mir zur genüge aus meiner Vergangenheit.

Doch wenn man nicht nur vor-sich-hin-existiert, sondern seinem Körper auch einen gewissen Härtegrad abverlangt, sollte die Ernährung erst recht nicht missachtet werden. Vor allem aufgrund des Faktors Zeit.
Ein exzessives Training ohne die dahingehende Ernährung ist Zeitverschwendung. Nicht nur, dass sich der Körper dabei schwer tut, um überhaupt Muskulatur aufzubauen. Er wird diese bei Unterversorgung sogar wieder verbrennen -und das lieber als Fettreserven- oder sich dabei gänzlich auszerren. Und wer will das schon. Mehr …

Die Milch macht´s.

Photobucketn der Not frisst der Teufel Fliegen. Der Dschungelcamp-F-Promie Känguruklöten und ich greife wieder zur Milch. Nicht, dass ich mich seit jeher vor diesem Muh-Saft geekelt habe und ihn mir nur mit Mühe und Not hineinwürge. Es den Ekel heruntertreiben ließ und nur aufgrund des Geizes drinbehielt. Mitnichten. Früher war ich versessen in Milch.
Während der ersten Trainingsjahre schluckte ich bis zu zwei Liter am Tag. Tetrapack aufgebissen, Trinkröhrchen versenkt und fertig. Und ja, ich lebe noch. Meine Niere wurde nicht zerbröselt. Mein Skelett ist nicht zersetzt und mein Körper nicht vom Kalziummangel zerfressen wurden, so wie es einem die veganen Untergangspropheten allzu gerne predigen. Mit Worten über die Milchmafia nur so um sich werfen. Verschwörungstheorien zusammenreimen, mauscheln, entlarven, kombinieren und kleine Kinder erschrecken. Die Opfer von Staat und Milchindustrie.

Was soll der Scheiß. Haltet die Klappe und kommt euch nicht toll vor. So wie Christian Anders, dem in seiner youtube-Anstalt einer abgeht, wenn er mir Opfer schwankend die Worte der erleuchteten Warnung aus einem seiner unzähligen Märchen mit Wahrheitspachtung entgegennuschelt. Und über ein Hintergrundwissen schwadroniert, dass ebensowenig standhalten kann, wie alles, was man so liest und hört und in den Medien ertragen muss. Was sollen das denn für großartige Enthüllungen sein. Was bitteschön ist so aufopfernd dabei, wenn man einmal laut ausspricht, dass einen die Großkonzerne verarschen. Den Menschen auspressen im Kreuzzug des Kapitalismus. Ist das neu. Die Verbreitung dieser These so selbstlos, dass selbst ich nun schon sehe, wie sich der Laserpointer auf meiner Stirn im Monitor spiegelt. Nein. Also seid ruhig und verbreitet nicht Phrasen, die eh schon jeder weiß oder nicht wahrhaben will. Mehr …

Konzil Teil III – Rezensionen des Gesundheits-Konz

Photobucketm nicht nur Unruhe zu stiften, möchte ich am Ende auch ein paar Positivrezension von amazon.de unterbringen. Da man der Welt fairer Weise auch zeigen sollte, wie bescheiden und harmlos die Scharr des Konzils uns Menschen auf den Pfad besseren Lebens hinzuführen versucht. Auslassungen sowie Neutralisierungen von Namen wurden von mir verdeutlicht. Ansonsten übernahm ich die Textausschnitte durch 1-zu-1-kopieren: Mehr …

Konzil Teil II – Konz, Konzer, Konzianer

Photobucketonzianer, so zumindest nennen sie sich liebevoll wie scherzhaft. Die Gemeinte der Urköstler und Urkostkinder, die unerbittlich missionierend dem gemeinen Neuzeit-Schlechtkostmensch von seinem Leiden erlösen wollen. Konzianer? Man kennt es von anderen Sparten, in denen der Voranglaubende derartig erhoben wird -oder sich erheben lässt- dass man sich im parareligiösen Eifer mit dessen Namen schmückt. Und ich sage euch, geschätzte Guldhisten-Gemeinde, das glänzt nicht gerade von Bescheidenheit. Eben so wenig steht eine derartige Namensgebung für Objektivität und Gelassenheit gegenüber Gegenargumenten. Das ist aber erst einmal nur rein hypothetisch. Mehr …

Konzil Teil I – Der Urkost-Unkenruf des Herrn K.

Photobucketer Gerechtigkeit wegen möchte ich anbringen, dass ich in Sachen Ernährung auch kein leuchtendes Beispiel bin. Und »wer im Schlachthaus sitzt sollte nicht mit Schweinen werfen« oder so ähnlich. Aber ab und zu trifft man auf andere putzige Ernährungsexoten, bei denen man dann interessiert stehen bleibt und diese am liebsten knuddeln würde. Ernährungsexoden, denen es gelingt, den Hang zum Fanatismus und Militanz, der wohl jedem reaktionären oder revolutionären Gedanke innewohnt, auf so beeindruckende Art und Weise aufzuzeigen. Sei es durch unangebracht derbe Wortwahl, durch den wüst erhobenen Zeigefinger oder durch Argumente, die keiner Hinterfragung und keiner Gegenposition standhalten würden. Weshalb dabei in einem so trivialen Bereich wie der Ernährung mit ebenso harten Bandagen gekämpft wird, die man von politischen Radikalitäten her kennt, ist mir noch schleierhaft. Denn gegenüber politischem Fehlverhalten tendiert der geneigte »Schlechtköstler« allerhöchstens dazu sich selbst das Grab zu schaufeln. Somit könnten einem persönlich die Essgewohnheiten anderer doch völlig gleichgültig sein. Was soll also diese grobschlächtige Missionierungsarbeiten verschiedener ernährungsphilosophischer Gruppen. Vor allem innerhalb der veganen und fleischlasigen Ernährungssparte. Ich weiß nur, dass Vorsicht geboten ist, denn: Füttern verboten! Mehr …

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