Projekt Hörsturz – Runde 16-Soundtracks

Photobucketin neuer Turnus, eine neue Runde Hörsturz. Und beim Überfliegen der Interpreten fällt mir auf, dass sich mit organisch-instrumentaler Hintergrundmusik recht schwer getan wurde. Aber eben so schwer tue ich mich nun. Denn Filmmusik in Form von 0-8-15-Durchschnittsliedern, welche ihren Reiz nur darin finden, dass sie die momentane Emotion einzufangen versuchen, definiere ich als Nonsens. Die nächsten Minuten werden allerdings zeigen, ob sich diese Befürchtung bewahrheitet oder widerlegt. Ich bin jedenfalls gespannt….
Der geneigt Leser möchte die in dieser Runde aufkommende Maulfaulheit entschuldigen.

0 von 5: Kein Kommentar So dekadent, dass ich weder darüber nachdenken will, noch mir dieses Stück oft und lang genüg anhören werde, um darüber nachdenken zu können.
1 von 5: Wenn es meine Freundin einmal im Jahr hören wollte, so würde ich nicht gleich mit Rausschmiss drohen. Sondern zusehen, ob ich in der Zeit nicht lieber woanders etwas Schöneres machen könnte. Zum Beispiel zum Zahnarzt oder Urologen gehen.
2 von 5: Ja, man gibt sich mühe und klingt auch nicht so schlecht, aber etwas fehlt. Nicht scheiße aber auch nicht gut. So wie die Note 4 eben. Potenzial vorhanden, aber Ziel nicht erreicht. Pech, kommt vor, wird das nächste Mal bestimmt besser.
3 von 5: Nett. Ich werde kein Fan, aber bereue auch nicht den Titel gehört zu haben.
4 von 5: Ich höre mir den Titel gerne noch einmal an, selbst wenn die Rezension schon steht. Reiche ihn auch im Schuhkarton rum und zeige ihn meinen Freunden oder erschrecke damit die Mädchen.
5 von 5: Album bestellt.

  • Radiohead – Exit Music (For a film) (von Herr Lutz – Romeo und Julia)
  • Der Titel vermag es wirklich eine sehr schwere und letztendlich sogar böse Melancholie zu bereiten.
    4 von 5

  • Mark Morgan – Acolytes of the New God (von mir – Fallout 1)
  • Ich sage nur eines: Es macht höllisch Spaß, mit dem Soundtrack im mp3-Dröhner nachts durch die leere Stadt zu laufen.
    5 von 5

  • Sad Brad Smith – Help Yourself (von Steve – Up In The Air)
  • Ruhig, rund, gelassen. Allerdings so gelassen, dass ich nichts Markantes darin zu entdecken vermag. Es fehlt der Knackpunkt.
    3 von 5

  • Keane – Everybody’s Changing (von endgueltig – Keinohrhasen)
  • Oha…ist es Kuschelrock oder Schmachtmusik? Auf beides reagiere ich momentan mit gewisser Ablehnung.
    2 von 5

  • Sigmund Groven – Reodors Ballade (von Postpunk – Flåklypa Grand Prix)
  • Gelungenes Instrumentalstück. Auch wenn ich noch immer herauszufinden versuche, ob dieses Harmonie oder Trübsal ausdrücken will.
    4 von 5

  • Cry Baby – King Cry Baby (von Sebastian – Cry Baby)
  • Hatte mich schon gewundert, wann bei den Filmen endlich Jonny Depp auftaucht. Allerdings gehört dieser Still zu alljenen, mit denen ich nichts anfangen kann. Zumindest werde ich bei dem Rock nicht rollig.
    2 von 5

  • Danny Elfman – This is Halloween (von Stoffel – Nightmare before Christmas)
  • Endlich ein Film, den ich auch kenne und weiß der Teufel wie oft schon sah. Zumindest auf Englisch, denn die deutsche Übersetzung gibt sich zwar mühe, kommt aber nicht an Elfmans Original heran.
    5 von 5

  • Dropkick Murphys – I’m Shipping Up To Boston (von Robert – The Departed)
  • Ohne diesen Punk-Brüll-Gesang würde mir der Titel richtig gut gefallen. Wobei diesem dann allerdings etwas fehlen würde…
    3 von 5

  • Ewan McGregor – Your Song (von Hannah – Moulin Rouge)
  • Zu betont sentimental für meine Weltanschauung.
    2 von 5

  • Faunts – M4 (Part II) (von Konna – Mass Effect)
  • Mass Effects. Viel darüber gelesen, aber noch nie selber Hand angelegt. Für die Emotion des Videos ist der Titel zu weich gespült. Allerdings wirkt dieser nicht gewollt weich.
    3 von 5

  • Hans Zimmer – Discombulate (von Sir Donnerbold – Sherlock Holmes)
  • Hans Zimmer eben, was soll man da noch sagen.
    4 von 5

  • Jay Gordon – Slept So Long (von fini – Queen of the Damned)
  • Leider ist das Intro das Beste am ganzen Titel. Ab da klingt es nur noch vor sich hin. Aber ich mag das Intro…daher:
    2,5 von 5

  • Kimya Dawson – Tire Swing (von beam – Juno)
  • Dafür bin ich wohl zu alt…
    2 von 5

  • Queen – Princes of the Universe (von cimddwc – Highlander)
  • Queen war mir meistens zu schrill. Sowie auch dieser Titel.
    2 von 5

  • Rocky Horror Picture Show – Time Warp (von kasumi)
  • Oft genug habe ich versucht, diesen Film komplett zu sehen und auch wenn es mir einmal gelang, so kann ich dem und der Musik nichts abgewinnen. Liegt wohl an meiner generellen Abneigung gegenüber Musicals. Abgesehen von »Nightmare before Christmas«
    1 von 5

  • The Proclaimers – I’m Gonna Be (500 Miles) (von JuliaL49 – Benny & Joon)
  • Das zweite mal schon Depp; das spricht Bände. Jedenfalls besitzt der Titel einen netten Rhythmus. Hat etwas »oldiehaftes«
    3 von 5

  • Yann Tiersen – Comptine d’un autre été : L’après-midi (von beetFreeQ – Die fabelhafte Welt der Amelie)
  • Warum lernt man eigentlich nicht das Klavierspielen…jedenfalls großartig.
    4 von 5

    Nichtsdestotrotz wäre mein Kandidat für nächste Runde folgender:

    Kirlian Camera – Odysee Europa

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